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21. Breitband-Forum Müssen wir das Internet der Dinge - mit Narrowband? - neu bauen?

Das IoT bedarf neuer Infrastrukturen – denn es ist um ein Vielfaches größer als das alte Internet – aber es darf auch schmaler und muss auch kostengünstiger sein...

Breitband-Forum
29.03.2017
10:00 bis 16:00 Uhr
IHK zu Köln
Unter Sachsenhausen 10-26
50667 Köln

Ekkehart Gerlach

50.00 €
(zzgl. MwSt.) Für Vertreter der öffentlichen Hand, sowie Mitgliedern des Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) ist die Teilnahme kostenfrei.


Inhalt

Seit vielen Jahren wird über das Internet-der Dinge geredet. Obwohl der Hype erst in den letzten Jahren unter der Überschrift „everything that can be connected will be connected“ richtig Fahrt aufnahm, stießen die euphorischen Prognosen nicht nur bei Experten, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit auf großes Interesse. Doch wie geht das genau? 10 Mal so viel Milliarden vernetzte Dinge wie vernetzte Personen, sollen sie über die gleichen Netze kommunizieren wie die Internet-Nutzer oder heißt es demnächst wieder „Neue Netze braucht das Land“?

Vielfach wird beim IoT unterstellt, dass die gleichen Netze die wir alle bisher nutzen, auch für die Kommunikation der Dinge gut geeignet sind. Dass dies nicht immer Sinn gibt, wird an manchen Anwendungsbeispielen deutlich, wie z.B. der Kommunikation von Dingen, die nur wenige Bits übertragen, und dies womöglich auch nur selten. Einige Experten setzen dabei stark
auf Ableitungen aus 5G, eine andere Gruppe auf spezifische Narrowband-Netze, da sowohl die benötigte Bandbreite als auch die Kosten zu hinterfragen sind. Dies gilt umso mehr als viele potenzielle „connected things“ abseits von festen Netzen liegen und besser über Funk angeschlossen werden sollten. Angesichts der unterschiedlichen Blickwinkel erscheint es sinnvoll, im Breitband-Forum über wesentliche Parameter und Einflussfaktoren zu Narrowband zu diskutieren.


Agenda

Moderation: Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer, deutsche medienakademie, Köln

10:00 UhrBegrüßung
Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin, IHK zu Köln

10:20 UhrEinführung
Prof. Dr.-Ing- Christian Wietfeld, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze, Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik, Technische Universität, Dortmund

10:45 Uhr

IoT-Connectivity: Von Festnetz zu 5G und Narrowband? – Impuls-Statements

  • Welche Möglichkeiten und Vorteile bietet Narrowband – IoT?
    Oliver Wierichs, Principal Manager Connected Devices and IoT, Vodafone Group Services GmbH, Düsseldorf
  • Mobil- oder Festnetz?
    Conrad Riedesel, Leiter Commercial Management M2M/IoT, Telekom Deutschland GmbH, Bonn
  • IoT Connectivity – Global funktionierende Kommunikation?
    Jürgen Pollich, Head of M2M & Fixed Connectivity, Telefonica Germany GmbH & Co. OHG, München
  • LORA
    Prof. Dr. Ingo Wolff, Geschäftsführer, IMST GmbH, Kamp-Lintfort
  • Systemlösungen?
    Christian J. Pereira, Geschäftsführer, Q-loud GmbH, Köln
  • Lokale Dienste: Narrowband-Ansätze für Smart Cities
    Robert Knechtel, Senior Manager, BearingPoint GmbH, Frankfurt/M
Podiumsdiskussion

12:45 UhrImbiss

13:30 UhrErfolgsfaktoren – Impuls-Statements
  • Gateways für das IoT
    Dr. Dimitar Valtchev, Vice President, Head of Product Group ProSyst, Bosch Software Innovations GmbH, Köln
  • Dedizierte Lösungen für dedizierte Probleme
    Dr. Michael Lemke, Senior Technology Expert, HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH, Düsseldorf
  • Praxisbericht
    Peter Grundig, Geschäftsführer, GREATech GmbH, Mülheim/Ruhr
  • Regulatorische Implikationen
    Thomas Ewers, Referatsleiter Funkdienstübergreifende Frequenzkonzepte, internationale Angelegenheiten, innovative Funkanwendungen, Bundesnetzagentur, Bonn
  • Business Cases & Strategien
    Prof. Dr. Kai Höhmann, Geschäftsführer, TÜV Rheinland Consulting GmbH, Köln
Podiumsdiskussion

15:30 UhrCoffee & Cake & Networking