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Termine

Neue Netze - neue Programme, neue Dienste?

Überlegungen zu neuem Content und anderen Angeboten auf den neuen Infrastrukturen

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Konferenz
23.01.2014
08:30 bis 14:00 Uhr
Landesanstalt für Medien NRW (LfM)
Zollhof 2
40221 Düsseldorf

Ekkehart Gerlach

100.00 €
zzgl. 19% MwSt. Kostenfreie Teilnahme für Vertreter der öffentlichen Hand.


Agenda

Moderation: Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer, deutsche medienakademie, Köln

ab 8.30 UhrImbiss für Early Birds

9.30 UhrBegrüßung
Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor, Landesanstalt für Medien, Düsseldorf
Martina Rutenbeck, Geschäftsführerin, Eutelsat GmbH, Köln im Gespräch mit dem Moderator


9.45 UhrEinführung
Tim Brauckmüller, Geschäftsführer, ateneKOM GmbH und Geschäftsführer, Breitbandbüro des Bundes, Berlin

10.15 UhrNeue Infrastrukturen - Mehr Breitband, Mehr Content, Mehr und besser von Allem?
Thesen-Statements und Diskussion auf dem Podium und mit dem Auditorium
  • Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer, BREKO e.V., Bonn
  • Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer, ANGA e.V., Köln
  • Matthias Kurth, Vorsitzender des Vorstands, Cable Europe Brüssel
  • Alfred Rauscher, Geschäftsführer, R-Kom Regensburger Telekomminukiationsgesellschaft mbH & Co. KG, Regensburg
TED-Voting zu den Thesen

11.30 UhrCoffee & Cake

11.45 Uhr

Inhalte - Welcher Content, Dienste, Formate und Programm?
Thesen-Statements und Diskussion auf dem Podium und mit dem Auditorium

  • Jens-Uwe Bornemann, Vice President Digital Continental Europe, Fremantle Media, Potsdam
  • Patrick Hünemohr, Geschäftsführer, Greven Medien GmbH & Co. KG, Köln
  • Matthias Schwankl, Direktor Digital/Interactive TV and Services, Eutelsat GmbH, Köln
TED-Voting zu den Thesen

13.00 Uhr

Versinkt TV im Internet - Oder: Vom Paradoxon zur Symbiose?
Impuls-Statements und Diskussion

  • Dr. Marc Jan Eumann, Medien-Staatssekretär des Landes NRW, Düsseldorf
  • Thomas Jarzombek, MdB, Berlin
  • Thorsten Schick, MdL NRW und Medienbeauftragter der CDU-NRW-Landtagsfraktion, Düsseldorf
14.00 UhrBuffet & Networking

Informationen

Im Wettbewerb der Infrastrukturtechnologien auf dem Weg zu einer glasfaser-vernetzten Gesellschaft entstehen überall neue Netze. Nicht nur klassische Carrier und Cable Carrier, sondern auch City Carrier, Stadtwerke, Kommunen und andere öffentliche Hände mischen mit. Überall entstehen neue Hybrid-Fibre-Coax-, Vectoring-, LTE- und sogar lokale Glasfasernetze. Allerdings – Netze müssen mit bepreisbaren Inhalten gefüllt werden, damit ihre Nutzung sich rechnet. Und so stellt sich die Kernfrage, welche Inhalte denn in einem spezifischen, regionalen oder lokalen Netz genutzt werden könnten, welche eher nicht und wie sich das Ganze rechnet.

Eine Hypothese ist häufig, dass aus einer Vielzahl von grundsätzlich zur Verfügung stehenden TV-Programmen ein attraktives Broadcast-Programm geschnürt wird, welches auf das jeweilige Netz mit Bezug auf dessen Zielgruppe abgestimmt wird, natürlich als digitales Angebot.

Aber reicht das – muss nicht auch wettbewerbsfähiges Breitband-Internet und Telefonie ins Angebot? Und wie ist es mit der Option, Interaktivität für TV gleich mit anzubieten, etwa per HbbTV, Multiscreen, EPG oder sogar alles in einem Paket als TV-over-IP? Klar ist, dass dann auch darüber gesprochen werden muss, wie das Geschäft auf den neuen Infrastrukturen organisiert werden soll, allein durch den Carrier, direkt mit einzelnen Inhalte-Anbietern oder mit Hilfe eines Plattform-Anbieters? Letztlich entscheiden die lokalen Gegebenheiten und der Business Case, welcher Weg zu gehen ist.

In dieser Delphi-Konferenz über die neuen Infrastrukturen und den dafür erforderliche neuen Content sollen nicht nur die Carrier und potenziellen Carrier zu Worte kommen, sondern auch die Inhalteanbieter, für klassisches Broadcast-Programm genauso wie für interaktive Dienste.

Bei einer derartigen Fragestellung ist ein interdisziplinärer Ansatz gefragt. Aber nicht zuletzt ist auch das Konferenz-Format ungewöhnlich: Um die Expertise aller anwesenden Konferenzteilnehmer in die Diskussion zu integrieren, werden die Impuls-Statements der Referenten ergänzt um jeweils ein oder zwei Thesen, die per TED zur Abstimmung gestellt werden.


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