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Presse

Beim Next-Gen-Datacenter interessieren nicht nur die Kosten

29.04.19 -

Die IT-Infrastruktur eines Landes zählt zu den wichtigsten Infrastrukturen überhaupt.

Die IT-Infrastruktur eines Landes – von Netzen über Datacenter zu verschiedensten Endgeräten – zählt heutzutage zu den wichtigsten Infrastrukturen überhaupt. Und sie gewinnt immer weiter an Bedeutung. Allerdings zeichnet sie sich durch einige Besonderheiten im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Infrastrukturen aus. Da sind z.B. zu nennen schnelle Technologiewechsel und die ganz großen Player sind private Unternehmen aus den USA. Wenn deren Niedrigstpreise betrachtet werden, scheinen für viele Nutzer alle anderen Aspekte in den Hintergrund zu treten.

Doch mit Schlagwörtern wie „EDGE“, modularen Ansätzen, Automatisierung, dem Vordringen von „software-defined“ Prozessen oder gar KI ins Datacenter tun sich neue Blickwinkel auf. Da ist z.B. die Rede von Rechnerkapazitäten, mit denen Kostenvorteile in Zukunft auch dezentral, womöglich mit einer hochgradigen Vernetzung entlang der Autobahnen und an Mobilfunk-Basisstationen, zu erzielen seien oder von kurzen Latenzzeiten, die unabdingbar für viele Dienste seien. Andere Gegenargumente sind schon seit längerem lokale Verfügbarkeit und Sicherheit.

Ein anderes Argument zielt auf kleine und mittelgroße Unternehmen: Verschiedene Untersuchungen vermelden, zumindest was die Kernprozesse der Unternehmen anbetrifft, noch einen hohen Cloud-Abstinenzgrad bei KMU. Dabei mögen Sicherheits-, Autarkie- oder Standardisierungs-Überlegungen im Spiel sein, selbst wenn in anderen Studien betont wird, dass auch hinsichtlich solcher Argumente die „Cloud“ inzwischen auch bei KMUs angekommen sei.

(Veranstaltungshinweis: Experten-Roundtable der eco Akademie und der deutschen ict + medienakademie zum Thema „Datacenter“ am 14. Mai, 12.00 – 18.00 Uhr, beim De-CIX in Frankfurt/M).Weitere Informationen & Anmeldung hier.


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