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Presse

Networked Health: Wenn Ärzte wüssten, was Ärzte, Patienten und Computer wissen

16.08.19 -

Seit 20 Jahren ist das Internet das Sinnbild der Vernetzung – keine Frage, und Vernetzung gibt auch im Bereich von Gesundheit und Medizin vielfältigen Sinn. Dass eine im Vergleich zur Vergangenheit deutliche stärkere Vernetzung auch im Gesundheitsbereich sehr viele Chancen eröffnet (natürlich auch Risiken bedeutet), liegt daher auf der Hand. So könnte z.B. eine hoch-effiziente IT in den Organisationen des Gesundheitswesens die regulierte Bürokratie in Kliniken und Praxen viel erträglicher machen. Produkte und Systeme im Patienten-Bereich könnten Diagnose und Therapie revolutionieren. Vor allem aber sind «low hanging fruits» durch bessere, schnellere und segment-übergreifende Digital Health-Netzwerke zu ernten, so dass man schneller und mehr weiß als zuvor. Das könnte z.B. im Bereich der Präzisionstherapie nützlich sein, die sich aus der Onkologie heraus entwickelt, bei bildgebenden Verfahre und bei der Analyse von großen Datenmengen nach Mustern und anderen Erkenntniswerten. Ein konkretes Beispiel für Pro und Con: Wenn Wearables im Sinne von „Quantified Self“ laufend Vitaldaten messen, zur eigenen Ertüchtigung, dann ist das insoweit positiv. Wenn aber, wie in den USA, dies auch zur Erbauung des Arbeitgebers und seiner Versicherungen geschieht, dann ist das eher negativ. Schlüssig wird es erst, wenn das Ganze im Rahmen des Datenschutzes und der höchstmöglichen Sicherheit passiert und berechtigte Empfänger der Informationen daraus Schlüsse für Diagnosen und Therapien ziehen können, die sie bisher nicht ziehen konnten.

(Veranstaltungshinweis: Experten-Roundtable der Rheinischen FH , des German ICT + Media Institute GIMI und der deutschen medienakademie: Wenn Ärzte wüssten, was Ärzte, Patienten und Computer wissen - Wo sind die mehrwertigsten Digital Health-Optionen? Mittwoch, 11. September 2019, 12.00 – 18.00 Uhr, Aula der Rheinischen FH, Vogelsanger Str. 295, 50825 Köln, u.a. mit Molecular Health GmbH, UKM Münster, IBM, VDI/VDE-Innovation + Technik, Fraunhofer sowie medzapp und m.doc). Programm & Anmeldung unter www.medienakademie-koeln.de

Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer, deutsche medienakademie GmbH


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