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Presse

Smart Energy: Rückstände aufholen, Mehrwerte konkretisieren – Durchbruch wann?

30.07.19 -

Seit vielen Jahren wird über Smart Energy gesprochen – „whatever that means“. Da wurden Schlagworte wie Smart Grids oder Connected Utilities in den Ring geworfen, es war von Smart Metering und den dadurch möglichen Energieeinsparungen die Rede, nicht zu vergessen die Euphorie zu  „E-Mobility“. Doch die Entwicklung läuft den damaligen Prognosen und Planungen großteils hinterher – brauchen die Denkansätze zu Technologien und Anwendungsbereichen eine Rund-Erneuerung?

Ein Beispiel: Smart Metering wurde noch vor wenigen Jahren eine glänzende Zukunft vorhergesagt, doch inzwischen hat sich Ernüchterung breitgemacht. Lange Zeit ging es um das Netz, aber auch um Standards und um die Kosten von Schnittstellen und Endgeräten. Die Hersteller bewegt die Sicherheit der Geräte, die Stromanbieter das potenzielle zusätzliche Geschäft und die Konsumenten, warum sie denn die Geräte selbst bezahlen sollen. Noch ein Beispiel: Wenn überall in Zukunft in jeder Hintergasse von elektrischen Vehikeln Strom getankt werden soll, die Netze dafür aber gar nicht leistungsfähig genug sind, muss Klarheit über Smart Grids gegeben sein, über den Grad und die Art der neuen Netze.

Mit Blick auf die bestehenden und anstehenden Rahmenbedingungen für Smart Energy muss diskutiert werden, was aus den ehrgeizigen Zielsetzungen geworden ist, wo die Crux angesichts der nur langsamen Fortschritte liegt und ob denn demnächst überzeugende ganzheitliche Smart Energy-Lösungen zur Steuerung, Kontrolle und Automatisierung, im „intelligenten Heim“ genauso wie bei anderen Energie-Verbrauchern, zu erwarten sind

(Veranstaltungshinweis: Experten-Roundtable, Donnerstag, 29. August 2019, 12.00 – 18.00 Uhr, BearingPoint GmbH, KAP1 - Karl-Arnold-Platz 1, 40474 Düsseldorf). Programm & Anmeldung unter www.medienakademie-koeln.de

Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer, deutsche medienakademie GmbH


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